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Hackenwerfen

Verfasst von monicadiez am Mai 22, 2008

Módulo

Hackenwerfen ist eine in Marcilla sehr beliebte Variante anderer traditionellen baskischen Sportarten (makila jaurtiketa).

Diese relativ moderne „Sportart“ ist heute fester Bestandteil der Volksfeste in Marcilla.

Jedes Jahr findet Ende August in dem kleinen Dorf Marcilla im Süden Navarras im Rahmen der Dorfsfeste zur Ehre San Bartolomé den Hackenwerfenswettbewerb statt.

Jedes Jahr findet Ende August in dem kleinen Dorf Marcilla im Süden Navarras im Rahmen der Dorfsfeste zur Ehre San Bartolomé den Hackenwerfenswettbewerb statt.

Dieser, welcher als anspruchsloses Spiel begann, an dem nur wenige junge Einwohner teilnahmen, ist zu einem internationalen Wettkampf geworden mit Teilnehmern aus mehreren Ländern: Deutschland, Frankreich, Australien, usw …

Die Hacke ist eine ‘Bellota M-320’, wiegt 3 Kg und ihr Holzstiel misst 70 cm lang. Der Werfer hält die Hacke zunächst mit beiden Händen senkrecht vor seinem Körper. Dann nimmt er Anlauf und schleudert die Hacke so von sich, dass diese -je nach Geschicklichkeit des Kandidaten- geradeaus nach vorne fliegt. Ziel des lanzamiento ist es natürlich die Hacke möglichst weit zu werfen. Die Hacke wird in Marcilla “Rabiosa” genannt. Daher der Name des Wettbewerbs: „Lanzamiento de rabiosa“,

Die Geschichte begann 1987 als die peña* „El Estoque“ nach etwas Besonderes und Originelles suchte, um der Dorffeste ein wenig Schwung zu geben. So kamen sie auf die Idee, diesen Wettbewerb zu organisieren, luden die Presse zum ersten Anlauf ein, die DorfbewohnerInnen zu einem tatsächlich originellen Spektakel mitsamt kostenloser Verpflegung und landeten so einen verdienten Erfolg.

Heute ist die peña Los Rebeldes für dieses Event verantwortlich, für die Messungen in den verschiedenen Kategorien so wie für die Sicherheit, denn obwohl das Hackenwerfen in den Gräben des Schlosses stattfindet, ist schon mal eine Hacke Richtung Zuschauer durch die Lüfte geflogen und der Hackling ist wirklich scharf…

Der Weltrekord gehört einem ex Profi Diskuswerfer: David Miqueleiz Cortes aus Figarol.

Wer Weltmeister im Rabiosa-Werfen werden will, muss die Hacke weiter als 37,60 Meter werfen.

Foto: Javier Sesma

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