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Ronald Henss: Und sie tanzen einen Tango …

Verfasst von eoip am Februar 25, 2009

Ja, wir waren eine glückliche Familie.

Und seit Kurzem hatten wir nun auch ein Auto.

Ich war damals noch zu klein, um zu begreifen, was es heißt, von einem einfachen Fabrikarbeiter zu einem Vertreter aufzusteigen. Mein Vater musste jetzt nicht mehr jeden Tag mit dem Fahrrad zur Fabrik strampeln. Nicht mehr jeden Tag harte körperliche Arbeit verrichten. Jetzt war er wer. Jetzt gehörte er zu den wenigen im Dorf, die ein Auto besaßen. Es war zwar nur der Firmenwagen, aber Papa konnte frei darüber verfügen.

An jenem Tag durften wir mit zur Betriebsfeier. Aufgeregt stiegen wir ein. Meine Schwester hinten, ich vorn neben Papa. Mamma winkte uns noch lange nach und wir winkten fröhlich zurück. Die Fahrt verging wie im Flug und schon hieß es: „Alle aussteigen!“

An der Tür tönten uns Musik und fröhlicher Lärm entgegen. „Na, da bist du ja endlich!“, „Oh, sind die beiden süß!“ Stolz stellte Papa uns seinen Kollegen und Kolleginnen vor. Die fremden Menschen machten mich verlegen. Still nahm ich meine Schwester an der Hand und leise zogen wir uns in eine Ecke zurück. Die Feier wurde ausgelassener und wir zwei wurden immer stiller.

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Kindheit

Verfasst von eoip am Februar 25, 2009

Früher

  • Die Familien waren größer. Die Kinder erlebten zu Hause mit seinen Geschwistern die wichtigsten Sachen des Lebens. Javier Bergera
  • Weil die Eltern heute wenig Zeit haben, werden die Kinder öfter belohnt und weniger bestraft, als wir damals. Trotzdem waren wir glücklicher. Ana Juanco.
  • Die Kinder mussten sich disziplinierter zeigen wegen der strengen Eltern und Lehrer. Roberto Horcada
  • Früher haben sich Kinder über jede Kleinigkeit gefreut. Pilar Seidenfaden
  • Wir mussten unsere Spielzeuge mit unseren Freunden und Verwandten teilen. Wir hatten Respekt vor unseren Eltern und Verwandten. Als Kinder hatten wir viel mehr Geduld, weil unsere Eltern uns nicht alles geben konnten. Lucía Perdomo.
  • Die Kinder hatten eine zu lokale Weltanschauung, weil man nicht so viel reiste und das Ausland war etwas Exotisches. Paco Sanz
  • Früher spielten die Kinder frei auf der Ster Straße, weil es fast keinen Gefahr gab. Roberto Horcada und Idoia Aínciá
  • Früher konnte man nicht tun, ohne dass die Leute darüber tratschten. Pilar Seidenfaden
  • Die Kinder sin heutzutage fähig, ganz schnell mit den neuen technischen Medien (IKT) effektiv umzugehen. Paco Sanz
  • Sie gingen erst mit vier zur Schule. Sie spielten den ganzen Tag in der Nähe der Familie. Javier Bergera
  • Das Familienleben war früher intensiver als heute, weil die Leute in kleinen Dörfern wohnten und deswegen einen stark entwickelten Gemeinschaftssinn. Emilio Majuelo
  • Damals waren die Kinder dazu erzogen, auf alle Geschenke begeistert zu reagieren. Heute sind die Kinder zu launisch und verlangen immer mehr von ihren Eltern. Josefine García

Heute

  • Heutzutage haben die Kinder etwas, was ihre Eltern nie bekommen konnten. Das ist ist: eine „öffentliche“ Erziehung in der heutigen globalisierten Welt. Emilio Majuelo
  • Wegen der zu vielen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten werden die Kinder launisch und kapriziös. Roberto Horcada
  • Damals wurden die Kinder zu streng erzogen, heute werden sie verständnisvoller erzogen. Josefine García
  • Manche bekommen nie ein „Nein“ als Antwort. Sie verfügen auch über viele Geräte: Handy, Computer… aus denen sie jede Menge Information bekommen. Idoia Aincia
  • Sie wollen alles „sofort“ und zur Stelle haben. Alles, was sie haben, ist für sie zu wenig. Paco Sanz
  • Die Familien sind auch kleiner, und dadurch haben die Kinder weniger Lebenserfahrung. Auch weil sie von ihren Eltern zu sehr beschützt werden. Emilio Majuelo
  • Heute stehen den Kindern all Spielzeuge, Elektrogeräte und Bequemlichkeiten zur Verfügung. Roberto Horcada
  • Die Kinder leben im Überfluss und doch allein. Ana Juanco
  • Schon mit wenigen Monaten müssen sie schon für viele Stunden in den Kindergarten. Javier Bergera
  • Die Kinder haben von allem viel zu viel. Pilar Seidenfaden

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