Diese Frage hat sich ein Forscher gestellt. Und die Antwort fällt für viele Lehrer wenig schmeichelhaft aus.
Wie gut waren Lehrer eigentlich früher in der Schule? Nicht so gut wie man vielleicht denkt. Der
Forscher Ludger Wößmann hat die Abitur-Noten von Lehrern mit anderen Berufsgruppen verglichen.
Sein Ergebnis: Nur Lehrer am Gymnasium hatten Abi-Noten, die so gut sind wie die von anderen Uni-Absolventen. Grundschullehrer zum Beispiel waren im Durchschnitt deutlich schlechter.
In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat er auch erklärt, woran das liegt: Viele der guten Schüler wollen nicht Lehrer werden. Sie glauben, dass man in anderen Berufen mehr verdient und eher aufsteigen kann. Außerdem zählt es in Deutschland nicht so viel, wenn man sagt: Ich bin Lehrer. Andere Berufe sind besser angesehen.
Das ist in anderen Ländern anders: In Singapur zum Beispiel dürfen nur die besten Schüler Lehrer werden und in Ländern wie Finnland genießen Lehrer viel mehr Ansehen als bei uns.